Dienstag, 3. Juli 2012

J.R.R. Tolkien - Der kleine Hobbit


Der kleine Hobbit ist die Vorgeschichte zu der "Der Herr der Ringe"-Trilogie von J.R.R. Tolkien.

Gebundene Ausgabe / Taschenbuchausgabe / Hörbuch
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Vorbei ist es mit dem beschaulichen Leben des angesehenen Bilbo Beutlin, seit er sich auf ein Abenteuer eingelassen hat, das Hobbitvorstellungen bei weitem übersteigt. Nicht nur, dass er sich auf eine Reise von der Dauer eines Jahres begibt, er lässt sich auch vom Zwergenkönig und seinen Genossen als Meisterdieb unter Vertrag nehmen und verpflichtet sich, den Zwergen bei der Rückgewinnung ihres geraubten Schatzes zu helfen.


Hier möchte ich mal keine Cover- und Titelbewertung machen, sondern euch einfach nur die 64 (!!!) verschiedenen Cover zu Der (kleine) Hobbit zeigen, wenn ich mich nicht verzählt habe. Unglaublich. Wen so was nicht interessiert, der muss jetzt halt ein bisschen scrollen, tut mir Leid :D Ich finde so was immer einfach total interessant (: Einfach mit der Maus über die Bilder gehen.
Andere Cover:


Soo, hätten wir das geschafft :D Eigentlich wollte ich diese Rezension erst schreiben, wenn ich auch Der Herr der Ringe durch habe, weil Der kleine Hobbit ja der Vorläufer davon ist, aber mir ist langweilig, also fange ich einfach mal an, und guck wie weit ich komme. 
Ich hab keine Ahnung, wie ich anfangen soll... Ähm... Ihr könnt jetzt nicht auf eine besonders ausführliche und schön ausgedrückte Rezension hoffen, dazu bin ich heute nicht im Stande. Mh, hab echt keine Idee, wie ich das Buch erklären soll, also fang ich irgendwo mit an, was gerade in mein (heute zusammengeschrumpftes) Gehirn kommt.
Was mich bei etwas älteren Büchern so fasziniert ist die Originalität. Vielleicht liegt es daran, dass es heutzutage so viele Bücher gibt, dass es schwierig ist, eine ganz neue Idee zu gestalten und gut umzusetzen. Bei Der kleine Hobbit war es für mich etwas ganz Neues und J.R.R. Tolkien hat wirklich eine komplett neue eigene Welt erschaffen, in allen Details. Ich finde es toll, dass vorne auch noch eine Karte vom Weg des Hobbits und der Zwerge abgebildet ist, damit man überhaupt noch durchsteigt. Bei dieser Originalität ist mir auch ganz stark aufgefallen, dass es in diesem Buch noch richtige Abenteuer zu bewältigen gilt. Inzwischen ist alles ungefähr nach einem ähnlichen Schema und es ist, wie gesagt, schwierig, etwas Besonderes zu kreieren (schlaues Wort). Und bei dieser Geschichte sind es viele verschiedene Situationen, die zum größten Teil auch unvorhersehbar sind und die niemals in ähnlicher Art und Weise ablaufen. Ich muss aber leider dazu sagen, dass trotzdem nie wirklich diese atemberaubende Spannung aufgekommen ist. Vielleicht liegt es ja am Schreibstil oder daran, dass nicht wirklich auf die Gefühle der Personen eingegangen wird (dazu komme ich gleich nochmal), damit man die Angst und Panik in einer aussichtslosen Situation besser wahrnehmen kann und spürt. Na ja, ein bisschen spannend war es ja manchmal auch, aber ich hatte nie dieses total dringende Verlangen weiter zu lesen. Dennoch, jedes der Abenteuer war außergewöhnlich und nicht zu kurz und nicht zu lang. Bis auf das Ende.
Das Ende mochte ich nicht so gerne. Denn das ist viel zu kurz und unausführlich! Also, nicht das Ende der Geschichte, sondern eher das große "Finale". Das wurde gar nicht richtig beschrieben und war gleich wieder vorbei, als es dann endlich mal richtig los ging. Das heißt nicht, dass ich mir einen blutigen Kampf, der einer Kriegsschlacht gleichkommen würde, gewünscht habe, aber dadurch, dass der Hauptcharakter selbst nicht viel vom Ganzen mitbekommen hat, konnte ich als Leser auch nicht richtig am Geschehen teilnehmen und das fand ich schade. Bei dem langen Weg, den Bilbo und die Zwerge gegangen sind und nach all den Dingen, die sie durchgemacht haben, um ihr Ziel zu erreichen, hatte ich mir wirklich mehr vorgestellt.
Was die Charaktere angeht, da kann man eigentlich nicht viel zu sagen. Es wird sich hauptsächlich auf die Story konzentriert und nicht auf Tiefgang. Okay, die Zwerge wurden mir nie so wirklich sympathisch und den Zauberer Gandalf mochte ich zuerst auch nicht so wirklich,das hat sich aber noch ein bisschen geändert. Den Hauptcharakter Bilbo lernt man nicht besonders ausführlich kennen, er ist zu Anfang eigentlich ein Hobbit wie jeder andere auch. Man bekommt mit, wie er hin- und hergerissen ist, ob er weiter sein gewöhnliches Hobbitleben leben soll oder sich auf einige Abenteuer einlassen soll, wie seine Familie der Tuk-Seite. Aber ansonsten weiß man noch nicht wirklich viel über ihn.
Einige sind da anderer Meinung, aber ich finde, wenn man Der Herr der Ringe lesen möchte, muss man nicht zwangsweise vorher oder im Nachhinein Der kleine Hobbit gelesen habe, denn im Prolog von Der Herr der Ringe und auch zwischendurch immer mal wieder werden nochmal die wichtigsten Ereignisse aus dem Vorläufer erwähnt, die mit dem aktuellen Verlauf der Story zu tun haben. Also reicht es, nur ein Buch zu lesen bzw. die Reihe. Ein großer Unterschied, der mir bisher (ich lese die Reihe ja gerade) angenehm aufgefallen ist, ist dass die Beschreibungen der Umgebung beim Hobbit nicht so detailreich sind, denn das nervt mich momentan ziemlich bei Der Herr der Ringe.

Ich hab mir vorgenommen, 4 Herzen zu geben... Und jetzt merk ich, dass ich grade ziemlich viele negative Punkte aufgezählt habe... Aber es ist insgesamt ein gutes Buch mit vielen Abenteuern... Ich muss wirklich mal halbe Herzen einführen. Ich müsste 3 Herzen nehmen, um meiner Rezension gerecht zu werden, aber es lohnt sich irgendwie trotz allem, dieses Buch zu lesen... Ach egal, ich bleib bei 4 Herzen, es ist aber Geschmackssache. Kommt drauf an, was euch bei einem Buch wichtig ist (:

J(ohn) R(onald) R(euel) Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein/Südafrika geboren und lebte ab 1896 in England. Er war Professor für germanische Philogie in Oxford und starb am 2. September 1973 in Bournemouth. Eines seiner bekanntesten Werke ist »Der Herr der Ringe«. -- tolkienwelt.com

Der kleine Hobbit wurde/wird in 3 Teilen verfilmt. Der erste Teil (Der Hobbit - Eine unerwartete Reise -> DVD/Blu-Ray) kam am 13. Dezember 2012, der zweite Teil (Der Hobbit - Smaugs Einöde -> DVD/Blu-Ray) am 12. Dezember 2013 und der dritte Teil (Der Hobbit - Die Schlacht der Fünf Heere) kommt am 10. Dezember 2014 mit Martin Freeman (als Bilbo) in der Hauptrolle ins Kino.

Kommentare:

  1. alter mehr cover gabs auch nicht oder? O.O

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  2. Hallo Schokokeksii :)
    Erst einmal möchte ich dir dafür danken, dass du meinem Blog folgst und am Gewinnspiel teilnimmst! Jetzt habe ich deinem Blog mal einen Besuch abgestattet und muss sagen, dass ich es nicht verstehe, dass du auch noch nicht so viele Leser hast!!! Ich finde deinen Blog echt toll, er ist sehr schön gestaltet und vor allem mit diesem Eintrag hier hast du dir unglaublich viel Mühe gegeben. Daher möchte ich jetzt Leserin von dir sein, weil ich der Meinung bin, dass dein Blog mehr Leser verdient hat.
    Übrigens habe ich Der Herr der Ringe vor Der Hobbit gelesen. Ich fand beide sehr gut! Ich glaube, ich gehöre zu den wenigen Menschen, die den Anfang vom ersten Band von Der Herr der Ringe lieben, eben WEIL dort so viel beschrieben wird^^
    Bei Der Hobbit muss man einfach bedenken, dass es noch als Kinderbuch geschrieben war, während Der Herr der Ringe für Erwachsene ist. Aber es ist auch wichtig, welche Übersetzung man liest. Nimmt man die von Walter Scherf, der den Hobbit als ersten auf Deutsch übersetzt hat, dann hat man wirklich ein Kinderbuch vor sich (Der KLEINE Hobbit). Das ist die Ausgabe, die du ganz oben groß abgebildet hast. Liest man eine neuere Übersetzung (Der Hobbit), die von Wolfgang Krege (der ja die neue Übersetzung von Der Herr der Ringe leider total verhunzt hat), dann ist das schon ein wenig "erwachsener". Hier hat Wolfgang Krege auch sogar gute Arbeit geleistet. Ich habe beide Übersetzungen gelesen.
    Ganz liebe Grüße, KQ :)

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