Sonntag, 24. Juni 2012

Umfrage

Eure Meinung ist gefragt!
Rechts in meiner Sidebar findet ihr aktuell eine Umfrage, direkt unter der Leser-Box. Bitte gebt eine Stimme ab! Würde mir wirklich weiterhelfen, da ich grade fleißig dabei bin, meinen Blog Schritt für Schritt schöner zu gestalten. Die Umfrage lautet:
Blog-Design verändern oder so lassen?
- Komplett neues Design
- Aktuelles Design lassen
- Header verändern
- Hintergrund verändern
Ihr könnt auch für zwei Dinge abstimmen, wenn zum Beispiel Header und Hintergrund verändert werden soll, aber nicht gleich das komplette Design. Seid ehrlich und helft mir beim Verschönern von Herzensgeschichten! ♥

Bis baaald!
Sabrina. (:

Samstag, 23. Juni 2012

Rick Riordan - Percy Jackson: Diebe im Olymp


Diebe im Olymp ist der erste Teil der "Percy Jackson"-Reihe von Rick Riordan.
1. Diebe im Olymp - 2. Im Bann des Zyklopen - 3. Der Fluch des Titanen - 4. Die Schlacht um das Labyrinth - 5. Die letzte Göttin - Folgereihe: "Helden des Olymp"

Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Übersetzer: Gabriele Haefs
Seitenanzahl: 448
Verlag: Carlsen Verlag GmbH
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 15 Jahre

Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule. Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen.
Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen. Die Götter stehen Kopf – und Percy vor einem unglaublichen Abenteuer…

Das Cover passt zum Buch und ist ansprechend. Alles okay. (: Das Einzige, was mich ein bisschen stört, ist wie böse Poseidon auf Percy schaut. Falls das überhaupt Poseidon sein soll, ich bin mir da nicht ganz sicher, aber wenn er es ist, dann finde ich, dass ein Vater seinen Sohn doch nicht so grimmig anstarren sollte :D Immerhin ist er doch stolz auf ihn und hilft ihm ja auch manchmal... Naja, vielleicht ist es ja auch gar nicht Poseidon.
Andere Cover:


Ich wusste gar nicht, dass der Film Percy Jackson - Diebe im Olymp auf einem Buch basiert, bis ich mal zufällig darauf gestoßen bin, aber das geht mir ja oft so. Und auch hier ist beides total verschieden. Ich kann nicht sagen, was mir besser gefällt, aber die Verfilmung gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und davon gibt es nicht viele. Ich will jetzt aber gar nicht erst anfangen, die ganzen Unterschiede zwischen Buch und Film aufzuzählen, das würde wirklich viel zu lange dauern. Das Wichtigste: Percy ist im Buch erst 12, im Film viel älter (ich glaube 17). Da kann ich mich nicht so richtig entscheiden, was ich besser finde. Wenn er älter ist, kann man natürlich besser nachvollziehen, welche Heldentaten er vollführt, denn für einen 12-Jährigen ist das doch ein wenig ungewöhnlich. Aber wie ein 12-Jähriger verzweifelt versucht, seine Mutter zu retten ist dann im Buch wieder verständlicher. Percy ist ein toller Protagonist, der auf keinen Fall perfekt ist, aber das macht ihn noch liebenswürdiger. Sonst treten ja häufiger weibliche Hauptcharaktere auf, aber hier stimmt in der Hinsicht alles. Auch hat mir gut gefallen, dass er sich von den Göttern nichts sagen lassen will, egal, was Grover oder Annabeth ihm sagen. Er ist stur bei dem was er vorhat und beleidigt sogar den schrecklichen Kriegsgott Ares, obwohl seine Freunde ihm oft dringend davon abgeraten haben, sich einen Gott zum Feind zu machen. Das Buch ist aus Percys Sicht erzählt und dadurch weiß man nie mehr als er selbst, das macht alles noch spannender und nicht Vieles in vorhersehbar.
Okay, etwas, das auf jeden Fall gesagt werden muss ist, dass der Klappentext ziemlicher Schwachsinn ist. "Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein" - hää? Vielleicht hab ich ja tatsächlich irgendetwas verpasst, aber daran kann ich mich gerade gar nicht erinnern. "Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen" - naja. Fast das ganze Buch über habe ich darauf gewartet, dass dieser Kronos nochmal auftaucht, nachdem ich den Klappentext gelesen hab, und das hat dann auch bis zum Ende gedauert, denn erst dann kam raus, welche Rolle der überhaupt spielt. Am Anfang geht es ja eher darum, dass Zeus, Poseidons Bruder, es auf Percy abgesehen hat, weil er ein Halbgott ist und die Möglichkeit hätte, den Herrscherblitz von ihm zu stehlen. Darum soll Percy ihn zum Olymp zurückbringen und da beginnen seine Abenteuer erst richtig.
Die Geschichten der griechischen Götter sind meiner Meinung nach gut und an den richtigen Stellen erzählt worden, so dass man nicht von zu vielen Informationen auf einmal erschlagen wird und noch mit der eigentlichen Story mitkommt. Trotzdem fand ich die mythischen Erzählungen sehr interessant und ich habe mich nicht wie in einer öden Geschichtsstunde gefühlt. Percy Jackson scheint keine Reihe zu sein, die anderen Fantasy-Büchern zu sehr ähnelt, und wenn, dann nur in wenigen unbedeutenden Dingen. 
Ein riesiges Lob an den Autor für diesen wunderbar humorvollen Schreibstil! Vor allem die Kapitelüberschriften - "Aus purem Zufall lasse ich meine Mathelehrerin in Dampf aufgehen", "Ich spiele Binokel mit einem Pferd", "Ich werde Alleinherrscher über das Badezimmer", "Ein Pudel gibt uns gute Ratschläge", "Ein Gott lädt uns zu Cheeseburgern ein" und und und... :D Okay, den Sinn davon versteht man danach im Kapitel erst richtig. Rick Riordan hat die Mythologie gut mit der modernen Welt vereinen können.
Irgendwie erhoffe ich mir bei jeder Reihe, die ich beginne, so etwas Tolles zu erleben wie bei den Harry Potter-Büchern, aber bisher hat das noch nirgendwo geklappt, so auch nicht bei Percy Jackson, zu mindestens nicht beim 1. Teil. Tja, Harry Potter bleibt einfach unerreicht. Auch wenn Annabeth ziemliche Ähnlichkeit mit Hermine hat.
Was mich ein wenig irritiert hat: Als Percy ins Camp Halb-Blood kommt, ist Annabeth zwar nicht so waaahnsinnig nett zu ihm, aber sie zeigt ihm alles im Camp und unfreundlich ist ja auch was anderes. Und dann nach einer kurzen Bemerkung fragt Percy sie plötzlich, warum sie ihn hasst und auch später kommt er nochmal darauf zurück. Naja, das ist jetzt natürlich nur eine unbedeutende Kleinigkeit, aber mich hat es doch etwas verwirrt. Jaja, ich weiß, unwichtiger Kleinkram, wollte ja nur sagen, dass es mir aufgefallen ist. :D
Diebe im Olymp hat zwar nicht wirklich ein offenes Ende, aber es gibt einige Anzeichen dafür, dass Percys Abenteuer noch nicht vorbei ist, sondern noch schlimmere Dinge bevorstehen. Zweiter Teil, ich komme!

Ich bin wirklich sehr gespannt auf den nächsten Teil, Im Bann den Zyklopen, und freue mich darauf, wenn der endlich wieder in der Bibliothek steht. Der erste Teil hat mir schon mal ganz gut gefallen, 4 Herzen für einen guten Reihenauftakt.


Rick Riordan wurde am 5. Juni 2964 in San Antonio, Texas geboren. Er studierte Englisch und Geschichte an der Universitiy of Texas und unterrichtete viele Jahre an Schulen in seiner Heimatstadt sowie in Kalifornien. Sein Debütroman veröffentlichte er 1997 mit »Big Red Tequila« - dem ersten Band seiner »Tres Navarre«-Reihe, in der zuletzt 2007 »Rebel Island« erschien. Seinen internationalen Durchbruch erlangte Riordan mit seiner »Percy Jackson«-Reihe, deren erster Band 2005 mit »Diebe im Olymp« erschien, welcher auch verfilmt wurde. (lovelybooks.de) -- rickriordan.com (englisch)
Rezensionen zu anderen Büchern von Rick Riordan:

Diebe im Olymp kam am 11. Februar 2010 mit Logan Lerman (als Percy) in der Hauptrolle ins Kino und ist inzwischen auf DVD und Blu-Ray erhältlich.

Dienstag, 19. Juni 2012

Sommer-Rätsel-Challenge


Die erste Challenge, an der ich teilnehme! (:
Die Sommer-Rätsel-Challenge von Favola's Lesestoff ist eine Mischung aus Lesen und Rätseln - Kreuzworträtsel, besser gesagt. Hier klicken um zu den genauen Erklärungen zu kommen und auch erfahren, was es alles zu gewinnen gibt. Die Regeln:
1. Die Challenge dauert den ganzen Sommer über, also vom 21.6. - 21.9.2012.
2. In dieser Zeit lest ihr Bücher. :-)
3. Zu jedem gelesenen Buch überlegt ihr euch am Ende eine Frage (zu den Bücher müsst ihr eine Rezension verfasst haben).
4. Die Fragen dürfen sich auf den Titel, den Autor, den Hauptprotagonisten oder den Verlag  beziehen.
5. Euer Rätsel muss eines der vorgegebenen Lösungswörter ergeben: SOMMERZEIT (1 Los), SOMMERLESESPASS (2 Lose) oder SOMMERRAETSELCHALLENGE (3 Lose). Es gewinnt nicht die Person, die das längste Rätsel hat, sondern es wird ausgelost. Wenn ihr ein größeres Rätsel macht, könnt ihr aber eure Gewinnchancen erhöhen.
6. Erstellt eine Challenge-Seite, auf der ihr alle gelesenen Bücher auflistet, die ihr für euer Rätsel verwendet.
7.Ihr verfasst bis spätestens dem 22.9.2012 einen Artikel mit eurem Rätsel und schickt den Link dazu an Favola's Lesestoff.
8. Mitmachen können alle, die eine Adresse in der Schweiz, in Deutschland oder Österreich haben.
9. Ihr müsst euch nicht zu Beginn entscheiden, welches Lösungswort ihr erlesen möchtet, das könnt ihr auch am Schluss noch entscheiden.
10. Werbung müsst ihr natürlich keine machen, aber je mehr Teilnehmer die Challenge bekommt, desto mehr Rätsel gibt es am Ende. (Logo dürft ihr natürlich gerne mitnehmen.)
Also, einfach »HIER« klicken und mitmachen!
BEENDET! HIER klicken für das RÄTSEL.

Alle Bücher, die ich diesen Sommer - 21. Juni bis 21. September - lese, liste ich hier auf.

J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe-Trilogie (abgebrochen) --zählt nicht für das Rätsel.
Veronica Roth - Die Bestimmung -- zählt nicht mehr für das Rätsel.
Erin Morgenstern - Der Nachtzirkus -- zählt nicht mehr für das Rätsel.
Rick Riordan - Percy Jackson #2: Im Bann des Zyklopen -- zählt nicht mehr für das Rätsel.

Isabel Abedi - Isola


Isola ist ein Einzelband von Isabel Abedi.

Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: Juni 2007
Seitenanzahl: 324
Verlag: Arena
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 17 Jahre
Hier klicken und die gebundene Ausgabe von Isola bei Amazon anschauen.


Broschierte Ausgabe
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Seitenanzahl: 324
Verlag: Arena
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 17 Jahre


Zwölf Jugendliche. Eine einsame Insel. Drei Dinge, die sie mitnehmen dürfen. Und unzählige Kameras, die sie beobachten...
»Ich hätte weglaufen können. Noch heute spukt dieser Gedanke oft durch meinen Kopf. Ich hätte mich heimlich von der Gruppe entfernen können, genügend Gelegenheiten hatte es gegeben. Aber hätte das etwas geändert? Wäre das Projekt abgebrochen worden? Wäre vielleicht kein Blut geflossen? Es ist so sinnlos, sich diese Fragen zu stellen, mein Verstand weiß das. Aber die Fragen wissen es nicht. Sie kommen - ohne vorher anzuklopfen und sich zu erkundigen, ob es gerade passt.«

Ich mag es total gern, wenn sich die Cover der Bücher eines Autors alle ähneln. Aber jedes ist besonders und perfekt zum jeweiligen Buch, so dass man bei Isabel Abedi nichts miteinander verwechseln kann. Bei Isola sieht man die Insel und auch, dass diese beobachtet wird und man sich nie unbeobachtet fühlen könnte, wenn man dort ist. Titel ebenfalls perfekt!
Andere Cover:
Hier mal eine andere "Inhaltsangabe", damit ihr wirklich wisst, worum es geht:
Sie sind zu zwölft und sie haben das große Los gezogen. Drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro - als Darsteller eines Films, bei dem nur sie allein die Handlung bestimmen. Doch nicht nur für die siebzehnjährige Vera, die ganz eigene Gründe hat, auf der Insel zu sein, wird das paradiesische Idyll zu einem schillernden Gefängnis. Was verbirgt der melancholische Solo, der Veras Gefühle auf ganz ungewöhnliche Weise berührt? Wer ist die hübsche Moon, die sanfte Pearl, der provozierende Joker, wer sind sie alle in Wirklichkeit? Ein jeder von ihnen kommt der Wahrheit näher, als der exzentrische Regisseur die Jugendlichen mit einem Spiel überrumpelt, auf das niemand vorbereitet ist. Ein Spiel, das bald tödlicher Ernst wird.
Wow. Eins der spannendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ab der zweiten Hälfte konnte ich überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen. Eine Pause zu machen war lange Zeit völlig unmöglich. Es fesselt und hat mich gar nicht mehr losgelassen und wenn ich dann doch mal aufhören musste, dachte ich noch lange über das nach, was gerade im Buch passiert ist und wie es wohl weiter geht... Nach langer Zeit des Nicht-Einschlafen-Könnens hab ich dann doch noch ein Kapitel gelesen :D Also, "spannend", ist das Wort, das am allermeisten zu Isola passt.
Ich fand es auch gut, dass die erste Hälfte oder eher das erste Drittel wirklich mehr dazu diente, die Charaktere und die Umgebung kennen zu lernen. Es wird dadurch aber nicht langweilig, denn man bekommt einen guten Gesamteindruck von Allem. Die Charaktere sind alle so verschieden, bei manchen rätselt man noch um ihre wahre Persönlichkeit, andere sind total offen und man schließt sie entweder gleich ins Herz oder ahnt, dass da irgendwas faul sein muss. Ich habe die Zwölf direkt vor mir sehen können, in allen Einzelheiten und jeder hat seine eigene Persönlichkeit, wenn auch vielleicht einige von ihnen etwas einseitig sind. Aber nicht alle! Eine schöne Idee fand ich auch die drei Dinge, die die Jugendlichen mit auf die Insel nehmen durften, denn das verriet doch ein bisschen etwas über ihren Charakter. Okay, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Trotzdem, schöne Idee :)
Nach diesem Part geht es dann richtig los. Dabei folgt nicht unbedingt immer ein Ereignis direkt dem Nächsten, aber das macht nichts, weil die Spannung dennoch aufrechterhalten wird. Und alle Geschehnisse hängen am Ende zusammen. Vorhersehbar war gar nichts und ich hatte wirklich Schockmomente, wo ich einfach nur mit offenem Mund da saß und dachte nur "WAS?!?! Das hätte ich ja nie gedacht! Und was jetzt???" :D Und oft auch "Häääää? Ooooooh! Achsoooo.... Ohje!" :D Naja, auf jeden Fall wurde ich oft überrascht, um es mal anders zu fomulieren. Fast nichts war so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Und auch die kursiv geschriebenen Texte am Beginn der Kapitel... Gaaaah, wenn ich das gewusst hätte! Einen Logikfehler habe ich dann doch gefunden, den möchte ich aber natürlich nicht verraten.
Positiv ist mir auch aufgefallen, dass Vera ganz und gar nicht so ist wie die meisten anderen Protagonisten. Sie ist schüchtern, zurückhaltend, wirkt geheimnisvoll auf die anderen und kommt eigentlich nur aus sich heraus, wenn sie tanzt. Und das ist auch der Grund, warum der "mysteriöse" Solo nicht so ein typischer Charakter mir einer "dunklen Vergangheit" und einem "noch dunklerem Geheimnis" ist, der Vera sofort "auf seltsame Art und Weise magisch anzieht" und sie sich "sofort uuuuuunsterblich in ihn verliebt". Das hatten wir ja oft genug. Das hat Solo mir auch sympathisch gemacht, denn Vera und er haben tatsächlich einiges gemeinsam. Die zarte Romanze zwischen Vera und Solo ist jetzt nicht die oberkitschigromantische Geschichte, die einen zu Tränen rührt, und man wünscht sich auch nicht, wie bei vielen anderen Büchern, einen eigenen "Solo" zu haben, weil er so unglaublich toll und perfekt und vollkommen ist, aber irgendwie hatte das auch etwas Positives und war ebenfalls mal was Neues. Was mir auch gefallen hat, war, dass die beiden an den besonders spannenden Stellen nicht in den Mittelpunkt gestellt werden, sondern dass beide einfach nur, wie alle anderen auch, herausfinden wollen, was es mit den Geschehnissen auf der Insel auf sich hat. Natürlich ist Vera noch immer wegen ihm verwirrt, aber viel mehr geht es um die seltsamen Dinge, die passieren, und so hat es mich durchgehend gefesselt. 
Eigentlich mag ich ja eher Fantasy, aber das hat mich hier eigentlich gar nicht beeinflusst. Außerdem bin ich nach Isola total von der Autorin Isabel Abedi begeistert und habe Lucian, Imago und Whisper direkt auf meine Wunschliste gesetzt. Und alle sind sie Einteiler! *-*
Was mir nicht so gut gefallen hat, war das Ende, also das letzte Kapitel, besser gesagt. Denn immer wieder wurden im Laufe der Geschichte Anspielungen auf Veras Vergangenheit gemacht und dann so ein emotionsloses kurzes Ende... Ich meine, immerhin ging es ja tatsächlich um den Grund von Veras Reise und Teilnahme für das Filmprojekt und da hätte das doch noch ein bisschen spektakulärer ausfallen dürfen. Überhaupt wird nur einmal von einem kurzem Abschnitt aus ihrer Kindheit, der sie nach Deutschland zu ihren Adoptiveltern geführt hat, wirklich ausführlich erzählt.

Insgesamt ist Isola ein extrem spannendes Buch, das mich zu auf jeden Fall dazu bringt, weitere Bücher von Isabel Abedi zu lesen. Das letzte Kapitel ist ein kleiner Schwachpunkt und daher verteile ich in der Gesamtbewertung 4 Herzen mit starker Tendenz nach oben.

Isabel Abedi, 1967 geboren, hat 13 Jahre lang als Werbetexterin gearbeitet. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchschriftstellerinnen Deutschlands. Ihr Bestsellerroman »Whisper« wurde für den deutschen Jugendliteraturpreis 2006 nominiert. »Isola« ist Isabel Abedis dritter Jugendroman. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg. -- isabel-abedi.de
Rezensionen zu anderen Büchern von Isabel Abedi:

Samstag, 16. Juni 2012

Gudrun Pausewang - Die Wolke


Die Wolke ist ein Einzelband von Gudrun Pausewang.

Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 1. Januar 2015
Verlag: Süddeutsche Zeitung
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre

Taschenbuchausgabe
Erscheinungsdatum: 1. Februar 1997
Seitenanzahl: 224
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre


»Am 26. April 1986 flog ein Reaktorblock der Atomreaktoranlage in Tschernobyl (Ukraine) aufgrund menschlichen Versagens in die Luft. Die freigesetzten radioaktiven Stoffe breiteten sich nach der Katastrophe in weiten Teilen Europas aus, auch in Deutschland. Noch fünf Minuten vor der ersten Tschernobyl-Katastrophenmeldung dachte ich nicht im Traum daran, ein Buch zu schreiben über die Gefahr, die von Kernreaktoren ausgeht. Doch bald begann ich den Roman Die Wolke, der auf die Gefahr einer Reaktorkatastrophe mitten in unserer dicht besiedelten Bundesrepublik hinweist. Das Buch erzählt die Geschichte eines Mädchens, das nach dem Super-GAU seine Familie verliert und ums eigene Überleben kämpft.« -Gudrun Pausewang

Das Cover zeigt das Zeichen für Atomkraft, von der alle Gefahren im Buch ausgehen, und ein Rapsfeld, das mit einem wichtigen Ereignis der Geschichte verbunden ist, also alles sehr passend, genau wie der Titel.
Andere Cover:

Kurzrezension.
Die Wolke von Gudrun Pausewang haben wir im Deutschunterricht als Leselektüre bearbeitet. Den Film dazu habe ich noch nicht gesehen, der soll aber ganz anders sein als das Buch, zum Beispiel heißt die Hauptperson im Film nicht Janna-Berta sondern Hannah.
In dem Buch Die Wolke geht es um eine Atomkatastrophe, wie sie schon einmal in Tschernobyl passiert ist - nur viel schlimmer und in Deutschland. Dieses Thema ist ja nun auch wieder aktuell (Japan), daher kann man sich gut vorstellen, dass so etwas hier bei uns tatsächlich geschehen kann. Die Wolke handelt von einem 14-jährigen Mädchen, das bei einer Atomkatastrophe in der Nähe ihres Wohnortes flüchten muss, wobei sie vieles verliert und hinter sich lassen muss.
Gudrun Pausewang schreibt leicht verständlich in einfacher Sprache, was aber gut passt. Es ist ein sehr spannendes Buch, das die meisten jungen Leser fesseln wird und auch ich konnte mich an manchen Stellen nicht mehr losreißen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass Die Wolke auch für ältere Leser geeignet ist. Trotzdem finde ich es gut, dass dieses wichtige Thema bearbeitet wird und man sich vorstellen kann, wie sich das Leben in so einem Fall verändern würde und welche Risiken mit Atomreaktoranlagen eingegangen werden. Doch mehr geht es im Buch um das Schicksal von Janna-Berta während dem Atomunfall.
Janna-Bertas Handlungsweisen konnte ich nicht immer nachvollziehen, aber dennoch ist sie ein starker Charakter mit einem eigenen Kopf - aber keine herausragende Figur, die einem im Gedächtnis bleiben wird. Doch ich hab das ganze Buch über mit ihr mitgefiebert und auch wenn ich manchmal eigentlich schon wusste, wie es kommen muss, habe ich doch noch immer ein wenig Hoffnung gehabt, dass alles noch gut wird und auch nicht alles war vorhersehbar, denn es blieb fast durchgehend total spannend und wurde nicht langweilig.

3 Herzen - sehr spannend, aber nicht unbedingt ein absolutes Lesemuss.

Gudrun Pausewang, geboren 1928, war lange Zeit als Lehrerin in Deutschland und an deutschen Schulen in Südamerika tätig. Sie zählt zu den bedeutendsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Viele ihrer Bücher wurden mit Preisen ausgezeichnet, so auch der Roman »Die Wolke«, für den sie den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt.

Die Wolke wurde 2006 mit Paula Kalenberg (als Janna-Berta, im Film Hannah) in der Hauptrolle verfilmt und ist inzwischen auf DVD und Blu-Ray erhältlich.