Dienstag, 30. April 2013

Das Buchtraumpaar: Gwendolyn & Gideon! ♥ (K&Q Tourney)


Ratet mal, wer die diesjährige Vertreterin von Gwendolyn Shepherd und Gideon de Villiers aus der Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier, bei dem King&Queen-Tournament 2013 ist... RICHTIG! ICH BIN ES! Na ja, okay, ich hatte es ja schon mal angekündigt, und der Banner steht schon längst in meiner Sidebar, aber was soll's. :D Ich freue mich echt total darüber, die beiden vertreten zu dürfen, weil sie einfach das aaaallertollste Buchpaar der Welt sind. Ohja. Aber zu erst einmal: Worum geht es hier überhaupt??


Das King&Queen Tournament
»In dem King & Queen Tournament geht es darum, zum Schluss das beliebteste Literaturpärchen zum King&Queen zu küren. Und da wir uns als Bookaholics gerne mit der Literatur und deren Charakteren beschäftigen, hat es mehrere Phasen, in denen nominiert, geworben, überlegt, nachgedacht, nachgelesen und zum Schluss gevotet wird.«
So lautet die Beschreibung zur Tourney von der Veranstalterin: die Autorin des Blogs Stories Dreams Books - schon das zweite Mal organisiert sie jetzt das King&Queen-Tournament, bei dem mithilfe von Vertretern, Beiträgen, Werbung und Votings das Buchtraumpaar des Jahres gefunden wird. Alle Informationen dazu findet ihr bei der Rubrik King&Queen Tournament auf ihrem Blog, der offizielle Twitter-Hashtag lautet #sdbtourney. Das Gewinnerpaar 2012: Jace Wayland & Clary Fray aus City of Bones von Cassandra Clare. Genau gegen dieses Pärchen haben meine absoluten Favoriten Gwendolyn und Gideon aus der Edelstein-Trilogie "Liebe geht durch alle Zeiten" (Rubinrot, Saphirblau, Smaragdgrün) in der vorletzten Runde leider verloren, und sind so knapp am Finale vorbei geschlittert. Das soll dieses Jahr anders werden! Warum? Das erfahrt ihr in diesem Beitrag zu Gwendolyn Shepherd und Gideon de Villiers. Achtung, Spoiler!

Gwendolyn Shepherd & Gideon de Villiers
Gwendolyn und Gideon sind definitiv kein Paar wie jedes andere. Und genau das ist es, was die beiden ausmacht. Sie haben sich nicht auf den ersten Blick gleich unsterblich und vollkommen unrealistisch ineinander verliebt und waren glücklich bis an ihr Lebensende. Nein, ihre Beziehung musste sich erst entwickeln. Was bei Gwenny für einige Tränen und Liebeskummer gesorgt hat. Das ist es auch, was die beiden so realistisch macht. Sie müssen Höhen und Tiefen durchleben, sowohl in ihrer Beziehung als auch in ihrem 'echten' Leben. Zusammen müssen sie so Vieles durchstehen, so viele Abenteuer, so viele Erlebnisse, so viele unglaubliche Augenblicke, so viele Streitereien, so viele romantische und unvergessliche Momente. Anfangs stand die Beziehung allerdings nicht unter einem besonders gutem Stern, da Beziehungen zwischen den beiden Familien bisher meistens nicht gut ausgegangen sind. Dass die beiden ein Paar werden, war für Gwen am Anfang sowieso noch unvorstellbar - warum sollte sie diesen arroganten Ekel mögen, der sich für etwas viel besseres hält und immer auf sie herab schaut? Tja, und am Ende dieser wundervollen Geschichte starten sie in eine gemeinsame Zukunft. Aber mal von Anfang an. Wie hat sich das Ganze eigentlich entwickelt? (Natürlich erzähle ich jetzt nicht die komplette Story der Trilogie, sondern nur, was sich auf mein Lieblingspaar bezieht.)

Rubinrot - Die Anfänge
Hachja, Rubinrot... Das erste Aufeinandertreffen, die ersten Streitereien, der erste Kuss... Angefangen mit dem ersten Treffen. Na ja, Gwendolyn sieht Gideon genau genommen schon vor ihrem ersten Treffen, nämlich bei einem ungeplanten Zeitsprung während der Schulzeit. Und was sieht sie? Sie sieht sich selbst einen gutaussehenden fremden Jungen küssen, mit dem ihr 'anderes Ich' sich gerade noch gestritten hatte. Beim ersten richtigen Treffen der beiden erkennt sie ihn sofort wieder. Und er sieht sogar noch besser aus, ohne Perücke.

Der Junge hatte dunkle, lockige Haare, die ihm fast bis auf die Schultern reichten, und grüne Augen, so leuchtend, dass ich dachte, er müsse Kontaktlinsen tragen. Obwohl ich weder seine Haare noch seine Augen vorher gesehen hatte, erkannte ich ihn sofort wieder. Auch den Klang seiner Stimme hätte ich überall wiedererkannt. Es war der Mann, den ich bei meiner letzten Zeitreise gesehen hatte. Genauer gesagt, der Junge, den meine Doppelgängerin geküsst hatte, während ich hinter dem Vorhang meinen Augen nicht getraut hatte. Ich konnte nichts anderes tun, als ihn entgeistert anzustarren. Von vorne und ohne Perücke sah er noch tausendmal besser aus. Ich vergaß ganz, dass Leslie und ich Jungs mit langen Haaren normalerweise nicht mochten. -Rubinrot, Seite 143.

Doch seine arrogante, eingebildete und herablassende Art zerstört das schöne Bild gleich wieder. Die Tatsache, dass er sie hartnäckig 'Wendy' nennt, macht das auch nicht besser.

»Wir sehen uns, Mr. George. Auf Wiedersehen, Wendy.« Wer war Wendy? »Gwendoyln«, verbesserte Mr. George. -Rubinrot, Seite 144.
Gideon de Villiers lehnte lässig mit dem Rücken an einem der Bücherschränke. Er war der Erste, der mich bemerkte. »Hallo, Wendy«, sagte er. »Gwendolyn«, erwiderte ich. Meine Güte, das war doch nun wirklich nicht so schwer zu merken. Ich nannte ihn ja auch nicht Gisbert. -Rubinrot, Seite 158.

Außerdem will Gideon sie bei seiner Mission nicht dabei haben, weil eigentlich geplant war, dass Gwens Cousine Charlotte an ihrer Stelle als Rubin stehen sollte. Aus für Gwenny unerklärlichen Gründen versetzt es ihr einen Stich, wenn sie Gideon und Charlotte zusammen sieht, die aus ihrer Sicht irgendwie so etwas wie ein Paar zu sein scheinen. Aber sie hasst ihn ja sowieso *hust*, da ist es ihr auch egal, dass sie nicht sein Typ ist. Oder?
Trotz ständigen Streitereien und gegenseitigem Necken muss Gideon die Tatsache, dass Gwendolyn Charlottes Platz eingenommen hat, akzeptieren und in albernen Kostümen reisen sie zu zweit in die Vergangenheit, um Gwenny dem Grafen, der der 'Leiter' der Geheimorganisation, in die sie unfreiwillig mit hinein gezogen wurde, ist, vorzustellen. Plötzlich ist Gideon total nett zu ihr und steht ihr zur Seite. Auf ihrem Heimweg werden sie unerwartet angegriffen. Gideon in der Rolle des Helden bekämpft die zwei Angreifer mit seinem Schwert und befiehlt Gwendolyn, in der Kutsche zu bleiben. Doch sie kann nicht zusehen, wie Gideon kurz davor ist, umgebracht zu werden, und rettet ihn, indem sie einen der Angreifer ersticht. Statt sich zu bedanken, kommandiert er sie weiterhin herum. Aber als er sie schließlich nach Hause bringt, sagt er endlich Danke. Am nächsten Tag holt Gideon sie doch tatsächlich mit einer Limousine von der Schule ab - nur leider mit Charlotte an seiner Seite. Gwenny und Gideon müssen erneut in die Vergangenheit reisen. Und es folgt das berühmte:
Das werden wir im Laufe der Bücher noch öfter zu hören bekommen. Bei ihrer Mission müssen die beiden zusammen flüchten und landen in einer Kirche. Dort sollen sie im Beichtstuhl zurückspringen. Plötzlich ist Gideon total locker und tut so, als wäre nichts gewesen. Es kommt zu der ersten wirklich romantischen Szene, mit der das Buch dann endet...
-Rubinrot, Seite 337-338.

Saphirblau - Ein Auf und Ab
Bereits 5 Minuten, nachdem Gideon Gwenny geküsst hat, beginnt auch schon wieder der herablassende Ton. Dennoch erzählt er ihr einiges aus seinem Leben und seiner Vergangenheit, während sie total verwirrt ist und nicht weiß, was sie denken soll.
Da die beiden in der Vergangenheit ein Fest besuchen sollen und zu einem Ball gehen müssen, soll Gwendolyn Menuett tanzen lernen. Das klappt allerdings gar nicht - bis sie in einem Keller während einem Zeitsprung allein mit Gideon tanzt. Er erklärt ihr, dass zwischen Gwens Cousine Charlotte und ihm nichts läuft. Obwohl Gwenny eigentlich fest entschlossen ist, sich nicht wieder 'überrumpeln' zu lassen, küsst Gideon sie erneut. Während dieses wunderschöne Lied über Gideons iPod läuft und den Moment unvergesslich macht:
Doch es dauert nicht lange, da beginnt Gideon auch schon wieder, sich absolut merkwürdig zu benehmen. Er ist wütend auf Gwendolyn, weil er glaubt, sie hätte ihn bei einem seiner Zeitsprünge angegriffen - wovon sie keine Ahnung hat. Gwen ist total verwirrt und kann einfach nicht verstehen, wieso er sich so verhält. Sie hat Liebeskummer und weiß nicht, was sie tun soll. Sie versucht, ihm zu erklären, dass sie so etwas nie tun würde, weil sie ihm nie verletzen könnte. Von einer Sekunde auf die nächste ist Gideon wieder nett und charmant, was Gwenny nur noch mehr durcheinander bringt.

»Würde es helfen, wenn ich deine Hand hielte?« Ich schüttelte vehement den Kopf. 
Nein, das würde alles nur noch schlimmer machen, du Idiot! Abgesehen davon, dass ich, was dein Verhalten mir gegenüber betrifft, inzwischen sowieso völlig auf dem Schlacub stehe! Nicht zu reden von unserer Beziehung im Allgemeinen! Außerdem guckt Mr Whitman jetzt schon wie ein besserwisserisches Eichhörnchen!
Fast hätte ich aufgestöhnt. Ob es mir besser gehen würde, wenn ich ihm ein paar von meinen Ausrufezeichengedanken laut an den Kopf werfen würde? -Saphirblau, Seite 280.

Gemeinsam springen Gideon und Gwendolyn wieder in die Vergangenheit, um auf die Soiree zu gehen, die viel lockerer ist, als Gwen erwartet hätte. Es gibt eine Menge Alkohol und sie bedient sich reichlich - was Gideon alles andere als gut findet.

»War da etwa Alkohol drin?«, flüsterte er. »Nein, das war nur Punsch«, flüsterte ich zurück. Ups, der Boden war hier aber irgendwie ein bisschen uneben. [...] Puh, diese Fußböden im 18. Jahrhundert waren wirklich irgendwie wackelig. Das war mir vorhin gar nicht aufgefallen.« -Saphirblau, Seite 297.
Das Klatschen brachte mein empfindliches Gleichgewicht durcheinander und ich taumelte leicht. Gideon fing mich auf. »Ich fasse es das nicht«, sagte er böse, die Lippen ganz nah an meinem Ohr. »Wir sind keine zwei Stunden hier und du bist total betrunken!« [...] »Das Kind ist bereits in den Spezialpunsch gefallen, würde ich mal sagen.« Ein Schluckauf unterbrach mich. »Hopsa. 'tschuldigung.« -Saphirblau, Seite 299.

Gwendolyn hat eine Menge Spaß und vergisst ihre Sorgen. Die beiden kommen nicht drumherum, etwas vor den Gästen vorzutragen und so singt Gwen nur für Gideon dieses Lied, das erst viele Jahre später geschrieben werden sollte:
Sieh mal einer an. Gideon konnte offensichtlich auch Klavier spielen. Und nicht mal schlecht. Oh Gott, wenn ich nicht schon so schrecklich in ihn verliebt gewesen wäre, hätte ich mich spätestens jetzt in ihn verliebt. Er musste nicht mal auf die Tasten gucken, er schaute nur mich an. Und er sah ein bisschen erstaunt aus, wie jemand, der gerade eine verblüffende Entdeckung gemacht hat. Vielleicht, weil der Mond eine Sie war? »All alone in the midnight I can dream at the old days«, sang ich nur für ihn. [...] Es war wirklich, wirklich toll. Und auch wenn das alles nur ein schöner Traum war und jeden Moment Cynthias Vater ins Zimmer kommen und ein riesiges Donnerwetter über uns hereinbrechen würde - dieser Augenblick war es einfach wert. Das würde mir wieder mal kein Mensch glauben. -Saphirblau, Seite 307-308.

Nach dem Fest ist Gideon zwar etwas wütend auf Gwendolyn, weil sie so viel getrunken hat und zweihundert Jahre zu früh einen Musicalsong vor der versammelten Menge gesungen hat, doch das ist schnell wieder vergessen. Am nächsten Tag, während eines weiteren Zeitsprungs, bei dem Gwen den Grafen besuchen soll, versucht Gideon ihr auf einmal eine Liebeserklärung zu machen! Gwenny ist hin und weg von seiner romantischen Seite. Doch leider wird die Fassade nur kurze Zeit später beim Gespräch mit dem Grafen wieder zerstört...
-Saphirblau, Seite 364-356.

Smaragdgrün - Happy End?
Gwendolyns Herz ist gebrochen. Gideon hat selbst zugegeben, dass es so geplant war, wie der Graf es erzählt hat. Sie hat Liebeskummer wie nie zuvor. Doch dank der Unterstützung ihrer besten Freundin hat sie noch ein kleines bisschen Hoffnung, dass er sich trotzdem in sie verliebt hat. Es dauert nicht lange, da werden diese Hoffnungen wieder zerstört. Denn Gideon fragt sie, ob die beiden trotz allem noch Freunde bleiben werden. Etwas Schlimmeres hätte er wohl kaum sagen können. Gideon entschuldigt sich, und versucht, mit ihr zu reden, doch schon nach kurzer Zeit ist seine spöttische und freche Art zurück. Obwohl Gwen ihn am liebsten nur aus dem Weg gehen würde, müssen sie zusammenarbeiten und zu einem Ball erneut in die Vergangenheit springen. Und Gideon behandelt sie tatsächlich so, als wäre nichts gewesen. Auf dem Ball hat er anscheinend nichts besseres zu tun, als sich mit einer anderen Dame zu beschäftigen - Gwendolyn hält sein Verhalten irgendwann einfach nicht mehr aus und rennt wütend davon. Gideon läuft ihr hinterher, und tatsächlich finden sich die beiden in der Situation wieder, die Gwenny bei einem ihrer ersten Zeitsprünge beobachtet hat: Zwei Streitende gelangen in einen Raum, und als das Mädchen sich selbst hinterm Vorhang sieht, küsst sie ihr Gegenüber. Jetzt ist Gideon an der Reihe mit dem Verwirrt-sein. Bevor sie weiter darüber reden können, werden sie plötzlich angegriffen. Dabei wird Gwendolyn schwer verletzt und Gideon muss zusehen, wie sie stirbt. Und Gwenny auch - denn sie schwebt über ihnen unsichtbar in der Luft und sieht sich selbst sterben. In seiner Verzweiflung gesteht Gideon ihr, dass er sie liebt. Und dann spürt sie gar nichts mehr.
Als Gwen wieder aufwacht, zurück in der Gegenwart, stellt der Arzt fest, dass sie nur einen Kratzer abbekommen hat. Was eigentlich unmöglich ist - der Degen hat sie durchbohrt. Gideon kann es nicht glauben, genau so wenig wie Gwendolyn. Noch am selben Abend taucht er plötzlich bei ihr Zuhause auf. Und erklärt ihr alles. In den Papieren des Grafen steht, dass Gwendolyn sterben soll, damit er selbst unsterblich bleibt. Aus Liebe zu dem Diamanten, also Gideon. Nur deswegen hat er so getan, als hätte er mit ihren Gefühlen gespielt, damit sie sich nicht aus Liebe opfert. Jetzt versteht Gwenny alles. Die beiden küssen sich, endlich sind alle Missverständnisse geklärt und sie können zusammen sein, ohne sinnlose Streitereien oder Liebeskummer. Endlich sind sie wirklich zusammen und wollen keine Sekunde mehr ohne einander sein.
Leslie, Gideon und Gwendolyn finden gemeinsam heraus, was die Ziele des Grafen sind. Er will Gwen umbringen. Was allerdings nicht möglich ist, und auch erklärt, wieso sie bei dem Angriff nicht ums Leben gekommen ist. Sie ist ebenfalls unsterblich. Außer sie selbst wählt ihren Tod.
Trotz dieser unglaublichen Ereignisse stehen noch ganz alltägliche Dinge an: wie zum Beispiel eine Kostümparty. Da Gideon und Gwendolyn jetzt endlich 'offiziell' zusammen sind, gehen sie natürlich gemeinsam hin. In wunderschönen Gewändern von Madame Rossini treten sie dort auf, und müssen feststellen, dass jeder einzelne auf der Party betrunken ist - inklusive der anständigen Charlotte.
Gleich am nächsten Tag steht eine heimliche Zeitreise an, bei der sie auf das nur einige Tage jüngere Ich von Gideon treffen, was die Situation erklärt, in der er dachte, Gwendolyn hätte etwas damit zu tun, dass er angegriffen wurde. Gideon schlägt sich sozusagen selbst k.o..
Gemeinsam denken sie sich einen Plan aus, wie sie den Grafen überlisten, und dabei gleichzeitig beide überleben können. Sie wissen, dass der Graf jemand im Kreis der Wächter ist, der sich versteckt hält, mit einem anderen Aussehen. Es kommt zum großen Showdown. Sie machen einen Zeitsprung, um den Grafen aufzusuchen, und Gideon reist wieder zurück in die Gegenwart, während Gwenny noch etwas länger dort bleiben muss. Sobald Gideon weg ist, bietet der Graf ihr etwas zu trinken an. Etwas Vergiftetes. Als sie in der Gegenwart wieder zu sich kommt - denn sie ist ja immerhin unsterblich - sieht sie, wer der Graf ist. Als er endlich bemerkt, dass Gwen unsterblich ist, außer sie bringt sich selbst um, gibt er ihr Kapseln, auf die sie nur beißen muss, um zu sterben. Er droht damit, alle Menschen, die sie liebt, umzubringen, wenn sie nicht selbst den Tod wählt. In dem Moment taucht Gideon wieder auf - und wird sofort vom Grafen erschossen. Gwendolyn überlegt tatsächlich, sich umzubringen, weil sie weiß, dass sie ohne Gideon nicht leben kann. Doch genau aus diesem Grund haben sie sich einen Plan überlegt, und er funktioniert. Gideon hat das Unsterblichkeitspulver aus dem zweiten Chronografen eingenommen. Er lebt. Sie schaffen es, den Grafen zu überwältigen. Und blicken, nachdem alles überwunden ist und sie beide es überlebt haben, gemeinsam in ihre Zukunft: Die Ewigkeit. ♥
-Smaragdgrün, Seite 469-471.

Gwendolyn & Gideon - Steckbriefe


Voller Name: Gwendolyn Sophie Elizabeth Shepherd
Geburtsdatum: 7. Oktober 1994
Augenfarbe: blau
Haarfarbe: schwarz
Wohnort: früher Durham, heute London
Eltern: angeblich Grace & Nicholas Shepherd, eigentlich Lucy Montrose & Paul de Villiers
Schule: Saint Lennox Highschool
Eigenschaften: selbstbewusst, humorvoll, witzig, klug
besondere Merkmale: Zeitreisende (Rubin), Magie des Raben, sieht Geister, Halbmond-Muttermal an der Schläfe


Voller Name: Gideon de Villiers
Geburtsdatum: ? (Alter: 18)
Augenfarbe: grün
Haarfarbe: dunkelbraun (lockig)
Wohnort: ab 11. Lebensjahr Greenwich, seit Kurzem Chelsea
Eltern: unbekannt, Vater verstorben (Bruder Raphael)
Schule: University of London, studiert Medizin
Eigenschaften: eingebildet / arrogant / herablassend, aber auch romantisch, süß, liebevoll
besondere Merkmale: Zeitreisender (Diamant), kann fechten, Polo spielen, Menuett tanzen, Violine und Klavier spielen...




Zitate aus Rubinrot
Als wir am Ende der Treppe scharf rechts abbogen, standen wir plötzlich einem jungen Mann gegenüber. Es fehlte nicht viel und wir wären ineinandergerannt. Der Junge hatte dunkle, lockige Haare, die ihm fast bis auf die Schultern reichten, und grüne Augen, so leuchtend, dass ich dachte, er müsse Kontaktlinsen tragen. Obwohl ich weder seine Haare noch seine Augen vorher gesehen hatte, erkannte ich ihn sofort wieder. Auch den Klang seiner Stimme hätte ich überall wiedererkannt. Es war der Mann, den ich bei meiner letzten Zeitreise gesehen hatte. Genauer gesagt, der Junge, den meine Doppelgängerin geküsst hatte, während ich hinter dem Vorhang meinen Augen nicht getraut hatte. Ich konnte nichts anderes tun, als ihn entgeistert anzustarren. Von vorne und ohne Perücke sah er noch tausendmal besser aus. Ich vergaß ganz, dass Leslie und ich Jungs mit langen Haaren normalerweise nicht mochten. (Leslie meinte, Jungs ließen sich ihre Haare nur wachsen, um ihre Segelohren besser verstecken zu können.) Er schaute ziemlich irritiert zurück, musterte mich kurz von Kopf bis Fuß und warf Mr George dann einen fragenden Blick zu. »Gideon, das ist Gwendolyn Shepherd«, sagte Mr George mit einem kleinen Seufzer. »Gwendolyn, das ist Gideon de Villiers.« Gideon de Villiers. Der Polospieler. Der andere Zeitreisende. »Hallo«, sagte er höflich. »Hallo.« Warum war ich auf einmal heiser? »Ich denke, ihr beiden werdet euch noch näher kennenlernen.« Mr George lachte nervös. »Möglicherweise ist Gwendolyn unsere neue Charlotte.« »Wie bitte?« Die grünen Augen unterzogen mich einer erneuten Musterung, diesmal nur im Gesicht. Ich konnte leider nur einfältig zurückglotzen. »Es ist eine sehr komplizierte Geschichte«, sagte Mr George. »Am besten, Sie gehen in den Drachensaal und lassen sich alles von Ihrem Onkel erklären.« Gideon nickte. »Da wollte ich sowieso gerade hin. Wir sehen uns, Mr George. Auf Wiedersehen, Wendy.« Wer war Wendy? »Gwendoyln«, verbesserte Mr. George, aber da war Gideon schon um die Ecke gebogen. Seine Schritte verhallten auf der Treppe. -Rubinrot, Seite 142-144.

»Liebesbeziehungen zwischen den de Villiers und den Montroses stehen unter keinem guten Stern. Man könnte sagen, sie sind von vorneherein zum Scheitern verurteilt.« »Ich denke, die Warnung ist vollkommen überflüssig, Onkel«, sagte Gideon, wobei er die Arme vor der Brust verschränkte. »Sie ist definitiv nicht mein Typ.« Mit »sie« war ich gemeint. Es dauerte eine Sekunde oder auch zwei, bis die Beleidigung bei mir ankam. Mein erster Impuls war eine Erwiderung in der Art wie »Ich stehe auch nicht auf arrogante Angebertypen« oder »Oh, da bin ich aber erleichtert. Ich habe nämlich schon einen Freund. Einen mit guten Manieren.« Aber dann hielt ich einfach den Mund. Okay. Ich war nicht sein Typ. Na und? Dann eben nicht. Das war mir doch so was von egal. -Rubinrot, Seite 196.

»Kann er wirklich Gedanken lesen?«, flüsterte ich. »Der Lakai?«, flüsterte Gideon zurück. »Ich hoffe nicht. Ich habe gerade gedacht, dass er aussieht wie ein Wiesel.« War das etwa ein Anflug von Humor? Mr-aus-dem-Weg-ich-bin-auf-einer-wichtigen-Zeitreise-Mission machte tatsächlich einen Scherz? Ich grinste rasch. (Immerhin sollte man so etwas positiv verstärken.) -Rubinrot, Seite 227.

Irgendwo da drinnen wartete meine Mum auf mich. Und mein Bett. »Danke«, sagte Gideon. Ich drehte mich zu ihm um. »Wofür?« »Vielleicht... vielleicht hätte ich wirklich nicht mehr lange durchgehalten«, sagte er. Ein schiefes Grinsen huschte über sein Gesicht. »Ich glaube, du hast mir tatsächlich mein beschissenes Leben gerettet.« Oh. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Ich konnte ihn nur ansehen und merkte, dass meine blöde Unterlippe wieder zu beben anfing. Schnell zückte Gideon wieder sein spitzenbesetztes Taschentuch, das ich diesmal auch nahm. »Du wischst dir damit am besten das Gesicht ab, sonst denkt deine Mutter am Ende noch, du hättest geheult«, sagte er. Er sollte mich zum Lachen bringen, was aber in diesem Augenblick schlicht unmöglich gewesen wäre. Aber wenigstens musste ich nicht schon wieder losflennen. Der Fahrer öffnete die Wagentür und Mr George stieg aus. »Ich bringe sie an die Tür, Gideon, es dauert nur eine Minute. »Gute Nacht«, presste ich hervor. »Schlaf gut«. sagte Gideon und lächelte. »Wir sehen uns dann morgen.« -Rubinrot, Seite 275-276.

Gideon warf mir einen prüfenden Blick zu. Vielleicht überlegte er, was ich sonst noch versteckt haben könnte. Ich sah unschuldig zurück - das Pfefferspray würde ich erst beim nächsten Mal mitnehmen können. Schade eigentlich. »Bereit, Gwendolyn?«, fragte er schließlich. Ich lächelte ihn an. »Bereit, wenn du es bist.« -Rubinrot, Seite 316.

Er lächelte. »Ich glaube, das wird ziemlich spannend mit uns in nächster Zeit.« Der Satz verursachte ein warmes Kribbeln in meinem Magen. Die Aussicht auf künftige Abenteuer hätte mich vermutlich ängstigen müssen, aber in diesem Augenblick erfüllte sie mich mit nichts als einem wilden Glücksgefühl. Ja, das würde spannend werden. Eine Weile schwiegen wir. Dann sagte Gideon: »Neulich in der Kutsche, als wir über die Magie des Raben gesprochen haben - erinnerst du dich daran?« Natürlich erinnerte ich mich daran. An jedes einzelne Wort. »Du hast gesagt, dass ich diese Magie nicht haben könnte, weil ich nur ein ganz gewöhnliches Mädchen sei. Ein Mädchen, wie du sie haufenweise kennst. Die immer nur in Gruppen aufs Klo gehen und über Lisa lästern, die...« Eine Hand legte sich auf meine Lippen. »Ich weiß, was ich gesagt habe.« Gideon hatte sich von seiner Seite der Kabine weit zu mir hinübergebeugt. »Und es tut mir leid.« Was? Ich saß da wie vom Donner gerührt, unfähig mich zu bewegen oder auch nur zu atmen. Seine Finger berührten vorsichtig meine Lippen, streichelten mein Kinn und tasteten sich die Wange hinauf bis an meine Schläfe. »Du bist nicht gewöhnlich, Gwendolyn«, flüsterte er, während er anfing, mir durchs Haar zu streichen. »Du bist ganz und gar ungewöhnlich. Du brauchst keine Magie des Raben, um für mich etwas Besonderes zu sein.« Sein Gesicht kam noch näher. Als seine Lippen meinen Mund berührten, musste ich die Augen schließen. Okay. Ich würde dann jetzt mal in Ohnmacht fallen. -Rubinrot, 337-338.


Die Fans

Fan-Art
(Quelle: Google Bilder + die-edelstein-trilogie.blogspot.de)


Fan-Liebe
Auszüge aus Rezensionen
Es ist einfach zauberhaft und echt witzig, die zuerst feindselige Beziehung von der selbstbewussten Gwendolyn und dem arroganten Gideon zu verfolgen. Manchmal musste ich mich echt zusammenreißen, um nicht laut los zu lachen. - bookaholics-for-life-blogspot.de zu »Rubinrot«.

Ihre kleinen Meinungsverschiedenheiten und die Versuche, den eigenen Stolz zu wahren, haben sie nicht daran gehindert, mit dem Flirten anzufangen. Auch wenn das natürlich nie beabsichtigt war. Nein, natürlich nicht. ;) Diese kleinen Sticheleien, die zum Ende hin weniger fies wurden, trotzdem nie aufgehört haben, haben mich wirklich zum Lachen gebracht. - lisa-buecherchaos.blogspot.de zu »Rubinrot«.

Hier haben wir, Gott sei Dank, keine "Ich-verliebe-mich-auf-den-ersten-Blick"-Beziehung, sondern eine noch eher distanzierte und neckische Zusammensetzung zwischen Gwen und dem wirklich gut aussehenden Gideon. Sabbernd sitzt man vor den Buchstaben und kann es kaum erwarten, wie es für die beiden weitergeht. [...] Da Frau Gier die beiden humorvoll und perfekt verpackt, entdeckt man ein Paar der besonderen Art und schreckt selbst bei kitschigen Szenen nicht zurück (das soll schon was heißen). - collectionofbookmarks.blogspot.de zu »Rubinrot«.

Die Liebesgeschichte zwischen Gwendolyn und Gideon ist zunächst ein bisschen kompliziert, aber im Nachhinein einfach schön. Vielleicht ein bisschen kitschig, aber da steh ich drauf. :D - real-booklover.blogspot.de zu »Smaragdgrün«.

Fan-Lesezeichen
von mir designt
Weitere Lesezeichen zu dem Traumpaar Gwendolyn und Gideon, die ihr euch gerne ausdrucken könnt,  findet ihr ->HIER<-.


Votet für Gwendolyn und Gideon bei der King&Queen-Tourney 2013!
Sie haben es wirklich verdient, zum Buchpaar des Jahres gewählt zu werden. Kaum ein anderes Literaturpärchen hat so viel gemeinsam überstanden und mussten so viel überwinden, bis sie in eine gemeinsame Zukunft starten können. Genau genommen in die Ewigkeit. Die beiden gehören einfach zusammen und genau deswegen solltet ihr für sie voten und sie mit eurer Werbung unterstützen. Den Banner dürft ihr gerne verwenden, ganz viele weitere findet ihr ->HIER<-. Danke für eure Unterstützung, ich würde mich wirklich freuen, wenn die beiden es eine Runde weiter schaffen - und am Ende vielleicht sogar gewinnen!
♥♥♥
Mit jeder Runde, die das Traumpaar weiter schafft, kommt etwas Neues zu diesem Beitrag dazu. Ich hoffe, er hat euch bis jetzt gefallen!
♥♥♥

->HIER<- gelangt ihr zu dem Blog, wo das Tournament stattfindet,wo ihr voten könnt und natürlich alle Informationen dazu bekommt. (:

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