Donnerstag, 23. Mai 2013

Rick Riordan - Percy Jackson: Der Fluch des Titanen



Der Fluch des Titanen ist der dritte Teil der "Percy Jackson"-Reihe von Rick Riordan.
1. Diebe im Olymp - 2. Im Bann des Zyklopen - 3. Der Fluch des Titanen - 4. Die Schlacht um das Labyrinth - 5. Die letzte Göttin - Folgereihe: "Helden des Olymp"

Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Übersetzer: Gabriele HaefsSeitenanzahl: 361
Verlag: Carlsen Verlag
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 15 Jahre

Taschenbuchausgabe
Erscheinungsdatum: Januar 2012
Übersetzer: Gabriele HaefsSeitenanzahl: 368
Verlag: Carlsen Verlag
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre




Die Götter des Olymps befürchten das Schlimmste, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy und seine Freunde müssen bis zur Wintersonnenwende die Göttin Artemis befreien, die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Dabei müssen sie gegen die gefährlichsten Monster der griechischen Mythologie antreten - und geraten selbst in tödliche Gefahr. Aber mit Percy haben die Titanen nicht gerechnet. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass er mit allen Wassern gewaschen ist - schließlich ist er der Sohn des Poseidon!


Öhm, ja, genau so wie die anderen Cover der vorherigen Bücher halt. Ich mag sie ganz gerne, da sie auf jeden Fall Wiedererkennungswert haben. ^-^ Das mit dem Fluch des Titanen... Mh, naja, es hätte bestimmt einen passenderen Titel gegeben, aber was soll's. (:
Andere Cover:

Leider muss ich sagen, dass der dritte Band der Percy Jackson-Reihe für mich der schlechteste war. Er war zwar nicht sooo extrem enttäuschend und grottenschlecht, aber leider nicht mehr als mittelmäßig im Vergleich zu den ersten beiden Bänden.
Ich fand, dass bei diesem Buch fast durchgehend so eine düstere Stimmung herrschte. Okay, wenn man ständig gegen Monster kämpfen muss und die engsten Freunde verschwinden, dann ist es schon verständlich, dass nicht alle super gute Laune haben, aber in den ersten beiden Teilen der Reihe wurden solche Situationen immer durch irgendetwas aufgelockert, und das war hier nicht wirklich der Fall. Natürlich - und zum Glück - hat sich an dem wunderbar humorvollen Schreibstil von Rick Riordan nichts geändert, aber Momente, in denen ich wirklich laut lachen musste, gab es hier kaum, im Gegensatz zu den vorherigen Bänden. 
Außerdem fand ich es wirklich sehr sehr schade, dass Annabeth im dritten Teil so gut wie gar nicht vorgekommen ist. Das gehörte natürlich zu der Story, aber trotzdem fand ich es schade. Vor allem, da ich Thalia überhaupt nicht leiden konnte. Später schon eher, aber wirklich ans Herz gewachsen ist sie mir nicht. Auch hätte Grover meiner Meinung nach eine viel größere Rolle spielen sollen. Und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass Percy selbst gar nicht mehr die Hauptrolle war... Also, es ist natürlich toll, wenn alle zusammen arbeiten, aber wenn die Reihe schon so heißt, dann sollte er doch wohl auch ein bisschen mehr im Mittelpunkt stehen, oder? :D
Was bei Teil 1 und Teil 2 auch schon der Fall war, aber mir erst bei Teil 3 besonders aufgefallen ist, waren immer diese glücklichen Zufälle, bei denen genau das aus dem Nichts auftauchte, was die Charaktere gerade brauchten. Das machte es irgendwie schon ein bisschen unrealistisch. Natürlich wäre es blöd für die Handlung gewesen, wenn sie tatsächlich von ihren Gegnern gleich am Anfang zertrampelt werden, aber ihr wisst schon, wie ich das meine. 
Am Storyverlauf hat mich auch gestört, dass anfangs immer gesagt wurde, Percy und seine Freunde müssten gegen die schlimmsten Monster der Geschichte kämpfen, die so schlimm sind, dass man es sich gar nicht vorstellen kann. Und als dann das erste Monster angreift, wird gesagt "Das war ja noch harmlos, uns wird noch viel Schlimmeres bevorstehen" - ähm, nö. Naja, ein bisschen weniger harmlose Monster tauchten schon noch auf, aber bei solchen Ansagen erwartet man sich doch etwas mehr, oder? Ich will ja nicht sagen, dass ich mir gewünscht habe, dass sie doch bitte unbedingt stündlich dem Tod gegenüber stehen sollten, aber ich hatte einfach etwas anderes erwartet, versteht ihr? :D Ein weiterer Minuspunkt für mich persönlich war, dass ich dieses Mal an einigen Stellen gar nicht mehr mitgekommen bin. Vorher war alles immer gut verständlich erklärt, aber hier hab ich manchmal nicht alles verstanden oder wusste nicht genau, wovon überhaupt die Rede ist und was das bedeutet. Und was mir auch ein bisschen gefehlt hat in diesem Band, waren die griechischen Legenden. Bei den ersten Bänden hat es mir immer richtig gut gefallen, wie diese Mythen in die heutige Zeit versetzt wurden, aber das ist hier leider kaum aufgetaucht. 
Aber ich will ja nicht nur Negatives sagen, denn Percy Jackson bleibt Percy Jackson, und da gibt es auch einige gute Seiten. Mir hat sehr gut gefallen, wie oft man im Verlauf der Story überrascht wurde. So Kleinigkeiten, wer schon Mal etwas mit wem zu tun hatte, und so etwas. Außerdem konnte ich mich jetzt auch viel besser mit den Charakteren identifizieren, da sie nun fast in meinem Alter sind, also während dem 3. Teil, meine ich. :D Percy verhält sich so, wie sich jemand in seinem Alter auch in der Realität verhalten würde - na gut, abgesehen davon, dass er als Halbblut doch etwas mehr Verantwortung trägt und mehr über seine Taten nachdenkt als ein normaler 14-Jähriger. Und ich muss nochmal betonen, wie sehr ich den Schreibstil des Autoren liebe, und vor allem die Kapitelüberschriften - »Alle hassen mich, nur das Pferd nicht«, »Ich mache Snowboarding mit einem Schwein«, »Ich ringe mit dem bösen Zwilling des Weihnachtsmannes«, »Wir begegnen dem Drachen des Ewigen Mundgeruchs«... Einfach genial. :D


Für mich persönlich leider der bisher schwächste Teil der Reihe. Dadurch, dass ich die neuen Charaktere nicht besonders gerne mochte , meine Lieblinge kaum auftauchten, und mir der Storyverlauf nicht so gut gefallen hat, kann ich nicht mehr als 3 Herzen geben, aber ich bin fest davon überzeugt, dass der vierte Band besser wird. (:


Fünfzehn Jahre lang hat Rick Riordan (geboren 1964 in San Antonio, Texas) Englisch und Geschichte an verschiedenen Schulen in der San Francisco Bay Area sowie in Texas gelehrt. 2002 erhielt er den "Master Teacher Award". Dann begann er mit dem Schreiben, und gleich sein erster Roman gewann drei nationale Preise im Genre Mystery. Inzwischen hat Rick Riordan die Fantasyreihe um den jungen Helden "Percy Jackson" ins Leben gerufen, die auf Stoffen der griechischen Mythologie basiert. Den Schuldienst hat der erfolgreiche Autor mittlerweile quittiert und widmet sich nur noch der Entwicklung seiner Geschichten. (Quelle: Amazon) -- rickriordan.com (englisch)
Rezensionen zu anderen Büchern von Rick Riordan:
Percy Jackson #1: Diebe im Olymp
Percy Jackson #2: Im Bann des Zyklopen

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